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Wer Sport treibt, isst gesünder

Ausdauersport könnte dazu beitragen, dass wir uns ganz unbewusst gesünder ernähren.
Regelmäßige Bewegung führt offenbar dazu, dass wir uns ganz unbewusst gesünder ernähren.
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Anfang Februar lassen die guten Vorsätze für das neue Jahr bei vielen bereits nach. Forscher der Universität Texas haben eine Entdeckung gemacht, die es vielleicht einfacher macht, die Vorsätze beizubehalten: Wer regelmäßig Ausdauersport treibt, ernährt sich automatisch gesünder.

Unsportliche Studienteilnehmer, die normalerweise viel Zeit im Sitzen verbrachten, trieben für die Untersuchung 15 Wochen lang Ausdauersport. Obwohl sie ihre normale Ernährungsweise beibehalten sollten, aßen sie am Studienende ganz von selbst gesünder: Weniger Zwischenmahlzeiten, Pommes und gesüßte Getränke, dafür mehr Obst und Gemüse. „Viele Studienteilnehmer wussten gar nicht, dass sie diese aktive, gesunde Person in sich hatten. Einige von ihnen hielten ihre Körpermaße für unvermeidlich“, sagte Molly Bray, Leiterin der Abteilung für Ernährungswissenschaften an der Universität in Austin.

Der Grund für die unbewusste Änderung der Ernährung wurde in der Studie nicht untersucht. Tierversuche lassen den Forschern zufolge jedoch vermuten, dass Sport die Konzentration appetitregulierender Hormone verändert.

An der Studie nahmen 2680 junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren teil, die weniger als 30 Minuten Sport pro Woche trieben, einer vorwiegend sitzenden Lebensweise nachgingen und keine Diät machten. Sie wurden darum gebeten, 15 Wochen lang regelmäßig ein Ausdauertraining zu absolvieren. Sie sollten dreimal pro Woche für 30 Minuten trainieren und dabei 65 bis 85 Prozent ihrer individuellen maximalen Herzfrequenz erreichen. Ihre gewohnte Ernährung sollten sie währenddessen beibehalten.

ZOU

Quelle: DOI 10.1038/s41366-018-0299-3

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